Theo Blum (1883 -1968) – der „Zons-Maler“ schlechthin. 

Der Name dieses Künstlers ist eng mit verknüpft mit der Stadt Zons, das er in vielen seiner Werke verewigt hat und das ihm die Würde eines Ehrenbürgers am 8. Juli 1932 verliehen hat.
Geboren am 10. Januar 1883 in Mönchengladbach. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er in der Kunstgewerbeschule in Krefeld. Seit 1903 als freischaffender Künstler in Köln tätig. 1908/13 Studien in Düsseldorf, Berlin und Rom. Während des 1. Weltkrieges war er Kriegsmaler der 1. Armee an der Westfront.
Er beherrschte mit einer wahrhaft meisterlichen Virtuosität die Technik der kalten Nadel, in der seine zahlreichen Landschaftsradierungen vom Rhein, der Mosel, der Saar u. von der Eifel gestaltet sind (1920/38).
Für das in den Jahren 1924/28 geschaffene graphische Rom-Werk erhielt er den Orden „Pro ecclesia et pontifice“ von Papst Pius XI. 
Im 2. Weltkrieg vernichtete ein Bombenangriff nicht nur seine Wohnung und sein Atelier, sondern auch über 200 Radierplatten, das gesamte Lebenswerk des Künstlers. 
Eine besondere Verbundenheit hatte er mit der Stadt Köln, wo er den Großteil seines Lebens wohnte. Seit dem Jahre 1903 schuf er mit prägnantem eigenen Stil eine Vielzahl von Werken, die die Domstadt im 20. Jahrhundert zeigen. 1950 richtete er in Köln wieder sein neues Atelier ein. Der Heimatverein „Alt-Köln“ ernannte ihn am 26.1.1952 an seinem 70. Geburtstag zum Ehrenmitglied. 
Ein weiteres Zeichen der Zuneigung für die Stadt Zons folgte kurz vor seinem Tod: Per Erbvertrag vom 9. August 1967 vermachte er sein Gesamtwerk der damals selbständigen Stadt Zons. Allein das grafische Werk zählt nahezu 3.000 Blätter; hinzu kommen Dutzende von Ölgemälden. 
Theo Blum starb am 31. Januar 1968 in Köln. 

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