„Tag des Offenen Denkmals„, am Sonntag, den 14. September 2025
Seit 1993 findet bundesweit an jedem zweiten Sonntag im September der „Tag des offenen Denkmals“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt.

Am 14.September 2025 eröffnet Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das größte Kulturevent Deutschlands mit einem vielfältigen Programm in der thüringischen Stadt Gera.
Jährlich gehen zahlreiche Anträge auf Förderung sanierungsbedürftiger Denkmale bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein. Am 19.02.2025 hat die Wissenschaftliche Kommission, ein ehrenamtliches Gremium der Stiftung, gemeinsam mit Vertretern des Stiftungsrats, dem Stiftungsvorstand und den Experten der Abteilung Denkmalförderung die Projekte für 2025 beraten.
Der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, steht diesjährig unter dem Motto: „Wertvoll oder unersetzlich“ ?
Seit 2014 ist die komplette historische Altstadt von Zons denkmalgeschützt und mit den umgebenden Freiflächen durch Satzung als Denkmalbereich ausgewiesen. Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Dormagen kümmert sich in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Eigentümern um die Pflege und den Erhalt der mehr als 180 Bau- und Bodendenkmäler in Dormagen. Informationen gibt es beim Denkmalschutzbeauftragten der Stadt Dormagen unter 02133 / 257 220.
Die „Stadtbefestigung Zons“ ist ein herausragendes Thema zum Tag des offenen Denkmals. Die ehemalige Zollfeste Zons gehört mit ihren wehrhaften Stadtmauern, den Wachtürmen auf den Mauern und den vier unterschiedlichen Ecktürmen zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigungen des Rheinlands.
In diesem Jahr 2025 steht unter anderen die Historische Mühle in Zons im Mittelpunkt des „Tag des Offenen Denkmals“ in Dormagen.
Ein Eckturm der Stadtbefestigung im Südwesten von Zons war schon beim Bau um 1390 als Wehrturm und als Turmwindmühle errichtet. Zwischen 1688-94 erfolgte ein Innenumbau des Mahlgetriebes in der Funktionsweise einer Holländen Windmühle (Galerieholländer). Nach 1833 wurde die Mühle zur heutigen Form aufgestockt.
Die Mühle war bis 1907 noch in Betrieb. Seit dieser Zeit sind Mahlwerk und Mühlentechnik auf sechs Etagen vollständig erhalten.
2009-11 wurde die Mühle außen- und innen gründlich saniert. Nach der erfolgreichen Sanierung der Zonser Windmühle hat sich der Förderverein eine neue große Aufgabe gestellt: Die dringende Instandsetzung der gesamten westlichen Stadtmauer von der Mühle bis zum Krötschenturm. Die ersten beiden Teilabschnitte von der Mühle bis zum ehemaligen Feldtor / Schloßstraße konnten dank zahlreicher Spenden in den letzten Jahren abgeschlossen werden.
Beim zweiten Mauerabschnitt wurde die Stadtmauer wegen der besonderen Mauervegetation erstmals auch unter ökologischen Gesichtspunkten saniert. Die weitere Sanierung vom ehemaligen Feldtor bis zum Krötschenturm muss allerdings auf spätere Jahre verschoben werden.
–> Bilder-Galerie zur Zonser Mühle
–> Dia-Präsentation zur Zonser Mühle
–> Beschreibung der Zonser Mühle(Broschüre von Herman Kienle)
Auch in letzten Jahr 2024 fanden Veranstaltungen in Dormagen aus Anlass des „Tag des Offenen Denkmals„,am Sonntag, den 8. September 2024 statt.
Der „Tag des offenen Denkmals“ stand damals 2024 unter dem Motto „Wahrzeichen. Zeitzeugen der Geschichte

